Schülerhort in Bayern setzt Crealern-Methode erfolgreich ein!

Tim  Schenker

Zu Beginn standen wir dem Konzept sehr skeptisch gegenüber. Viele unserer Kinder brauchten dringend Hilfe und wir waren langsam mit unseren Möglichkeiten der Hilfe am Ende. Für diese Kinder war die Schule etwas sehr schlimmes. Sie erfuhren keine Erfolgserlebnisse und hatten oft keine Freizeit. Ihr gesamter Tag war ein einziger Stress. Nach der Schule kamen die Kinder zu uns und mussten sich mit ihren Hausaufgaben zurechtfinden. Dabei flossen viele Tränen und ein Ende war für die Kinder nicht absehbar. In unseren Teamgesprächen wurden diese extremen Probleme regelmäßig erörtert und versucht, etwas zur Hilfe der Kinder zu unternehmen.

Unsere Chefin, Sr. Barbara fand www.crealern.de.

Wir nahmen Kontakt mit der Kennedy-Nachhilfeschule auf. Sehr kritisch fragten wir nach und so lernten wir Joseph Kennedy kennen und luden ihn zum Elternabend ein. Die Materialien waren sehr umfangreich und anschaulich. Der Elternabend und auch die Gespräche im Team mit Herrn Kennedy waren für uns mehr als ein Aha-Effekt. Einiges erklärte sich plötzlich von selbst.

Um den Kindern mit dem neuen Projekt gerecht zu werden, fuhren wir in die Kennedy-Nachhilfeschule nach Tuttlingen. Hier holten wir uns die letzten Anregungen und Tipps und starteten mit dem Projekt.

Jetzt ein Jahr später:

Alle Kinder, die unser "Crealern-Projekt" nutzten, haben einen erheblichen Vorteil daraus gezogen. Was sich sehr schnell einstellte, weil auch unser Hausaufgabenkonzept umgestellt wurde, war, dass der Stress mit den Hausaufgaben verschwand. Die Kinder konnten die Hausaufgaben selbständig erledigen und die Freizeit war nicht mehr in weiter Ferne. Die Crealern-Spiele machten einfach nur Spaß und waren kein Fortsetzen der Schule. Die Kinder konnten wieder lachen und das war für uns das Wichtigste.

Langfristig betrachtet haben sich alle Kinder verbessert. Sei es in der Schrift, in den Diktaten, beim 1x1 und vieles mehr.

Vor einem Jahr war bei einigen nicht einmal daran zu denken, irgendwann eine Realschule oder ein Gymnasium zu besuchen. Jetzt ist das kein Traum mehr für viele Kinder, sondern Realität.

Link zur Webseite: Theresia-Gerhardinger-Haus